Energiekonzept

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Energie ist teuer.

Egal, welchen Energieträger man nutzt, ob Öl, Gas, Pellets, Festholz oder Elektroheizung - ein Haus verschlingt viel Geld für behagliche Wärme in den Räumen und unser tägliches Duschwasser.

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Aus diesem Grund haben wir für unser über 110 Jahre altes Haus ein umfangreiches Energiekonzept selbst erstellt, grundsätzlich basierend auf zwei Säulen:

  1. Energieverschwendung vermeiden
  2. notwendige Energie so effizient als möglich beschaffen

 

Teil 1 begegnen wir mit den energetischen Umbaumaßnahmen am Haus, sprich Dämmung der Außenwände, Dachschrägen und Decken, Einbau von energiesparenden Fenstern, Haus- sowie Terrassentür.

Um Teil 2 optimal umsetzen zu können setzen wir auf ein komplexes Heizungssystem bestehend aus fünf Kernkomponenten:

  1. eine Sole- Wasser Wärmepumpe als Hauptheizquelle und zur Produktion von warmem Brauchwasser
  2. eine Solarthermieanlage um tagsüber die Wärmepumpe zu entlasten
  3. einen wasserführenden Kaminofen um abends die Wärmepumpe zu entlasten
  4. einen 1.500 Liter fassenden Wasser-Pufferspeicher als Bindeglied
  5. eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung um die aufwändig produzierte Wärme nicht durch konventionelles Fensterlüften wieder zu verlieren

So alles gut läuft werden wir vom Spätfrühling an, den Sommer hindurch bis in den Herbst hinein ohne Heizung (Wärmepumpe) auskommen und sämtliche benötigte Wärme alleine durch die Sonnenkollektoren der Solarthermieanlage bekommen,

und in der restlichen Zeit können wir mit dem Kaminofen zusätzlich billige Wärme erzeugen die nicht nur am Aufstellungsort (im Wohn- und Esszimmer) für Behaglichkeit sorgt sondern zudem auch noch heißes Wasser in das System einspeist mit welchem nicht nur die anderen Räume des Hauses geheizt werden können sondern auch Brauchwasser zum Duschen produziert wird.

Und sollte mal weder die Sonne scheinen noch dass wir Lust haben, den Kaminofen anzuschmeißen übernimmt eben die sehr effiziente Erdwärmepumpe.

Diese benötigt zum Betrieb Strom und wir haben hierfür extra einen günstigen Wärmepumpen-Stromtarif abgeschlossen - bei einem Anbieter der zu 100% "grünen" Ökostrom, also ohne Kohle- oder Atomkraft vertreibt.

Wieso keine Photovoltaik-Anlage? Das würde sich doch eigentlich, gerade in Kombination mit einer Wärmepumpe als "Stromfresser" ideal ergänzen. Stimmt, tut es auch. Aber:  die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist finanziell eine ganz schön große Hausnummer die nur über einen Langzeitkredit gelöst werden kann, und das war bei uns nicht mehr drin. Erstrecht nicht, da die staatliche Förderung mittlerweile so stark zurück gegangen ist. Außerdem ist unser Hausdach zwar noch mängelfrei und in Ordnung, aber dennoch aus dem Jahr 1992 und es wäre nicht sehr weitsichtig, auf das alte Dach eine teure Photovoltaikanlage zu bauen. Man müsste in dem Zug folglich gleich das komplette Dach neu eindecken und spätestens hier kämen wir in einen (für uns) nicht mehr finanzierbaren Bereich.

Vielleicht irgendwann später mal wenn das Dach eh neu gemacht werden muss und sich das Verhältnis von Anschaffung und Förderhöhe wieder verbessert hat.

 

Nachfolgend werden die o.g. Komponenten einzeln und detailliert vorgestellt werden.

Rechts befindet sich ein extra Menü um direkt zu den einzelnen Punkten innerhalb des Energiekonzepts zu navigieren.