01 Vorgeschichte - 22.02. - Holzunterstand Teil1
Wir haben zwar bereits einen Holzunterstand für Brennholz, aber der ist von der Größe her mit 8-10 m³ ausreichend für einen Winter. Um künftig einen Holzvorrat mit Platz für zwei Jahre Trockenzeit anlegen zu können brauchen wir also insgesamt 3x 8-10m³
Also Werkzeug zusammenpacken und los geht's
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Ich möchte die drei Paletten nebeneinander aufstellen, das ergibt dann eine Fläche von 6,3 Meter Breite und 1,3 Meter Tiefe.
Das Gefälle ist nicht nur nach vorne sondern auch seitwärts. Ich werde es deswegen nicht hinbekommen, die 6 Meter auf eine Höhe zu bringen. Stattdessen werde ich die Paletten jeweils einzeln ausbleien und stufenweise seitlich abfallen lassen
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zum Unterbauen (Feuchtigkeitsschutz sowie Verteilung des Gewichtes auf große Fläche) benutze ich die alten Marmor-Treppenstufen von vor dem Schlafzimmer sowie Pflastersteine
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wenn man mal den Dreh raus hat geht's schneller
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sieht doch schonmal ganz gut aus
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kleiner Versatz zwischen den ersten beiden Paletten. Aber um alle auf eine Höhe zu bringen müsste ich rechts noch mehr weggraben und weiter nach links immer mehr aufschütten
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und das ist auch so schon aufgeschüttet genug
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die letzte
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hier fällt das Gelände mehr ab und der Versatz ist auch größer
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der schwere bzw. anstrengende Teil ist damit erledigt
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Baumaterial...
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...und Werkzeug - los geht's
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Die Boden-Paletten sind zwar stufenweise abgesetzt, aber das Dach soll durchgängig dieselbe Höhe haben, nach hinten leicht abfallen.
Zuerst die äußeren Pfosten, dazwischen eine Schnur gespannt und ausgebleit. Das ist dann der ANhaltspunkt für die restlichen vorderen Pfosten, damit sie alle dieselbe Höhe haben
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meine bewährte "Outdoor-Werkbank"
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für mehr Stabilität werden die Paletten untereinander verschraubt. Die ersten zwei können wegen des geringen Unterschiedes direkt mit WInkeln verschraubt werden, zwischen den letzten beiden ist ja ein Luftspalt. Der wird mit einer Dachlatte und Bretter überbrückt sowie dann auch mit Winkeln verschraubt
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sieht noch arg wackelig aus und ist auch nicht ausgerichtet, das kommt dann später mit den Querverstrebungen
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das Dach wird an der höchsten Stelle (vorn links) 2,50m, vorn rechts sind es dann noch rund 2,20m. Nach hinten fällt es dann 15cm ab, das entspricht rund 10% Dachgefälle
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jede Menge Dachlatten für die Unterteilung der Fächer
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die schneide ich im 10er Pack mit der Tauchsäge auf einmal zu
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ohne vorbohren splittern die dünnen Dachlatten leider, also ab in die Werkstatt
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bei 50 Dachlatten mit je zwei Bohrlöchern geht das an der Tischbohrmaschine deutlich schneller als Freihand mit dem Akkuschrauber
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20 cm Abstand bzw. 16cm "Luft" zwischen den Latten. Wenn man beim Stapeln etwas aufpasst fällt so an der Seite nix raus und es ist auch stabil genug. Genau so habe ich das schon beim ersten Holzunterstand vor zwei Jahren (Teil 1 + Teil 2) gemacht
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links ist die äußere Begrenzung, rechts daneben ist ein Fachtrenner, damit falls mal was ins Rutschen kommt nicht gleich alles rutscht, ganz rechts das ist genau die Mitte des insgesamt 6,5 Meter langen Holzunterstandes. Eine Hälfte ist für ein Jahr Brennholz gedacht, also die beiden Fächer die hier nun bereits "fertig" sind sind für ein Jahr und entsprechen rund 10m³
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der Zwischenstand abends. Ich bin zufrieden, für einen Tag Arbeit
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