01 Vorgeschichte - 14.02. - Holder Detailbilder, Tischkreissäge
Nachtrag 09.2021:
Mittlerweile habe ich die Scheppach HS 105 um einige zusätzliche Funktionen erweitert.
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Eine schrittweise und bebilderte Zusammenfassung zum Nachmachen und Nachbauen findest Du hier:
Heute mal ein bisschen Zeit genommen, um den Holder genauer zu inspizieren
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vorn unten die Aufnahme für die Handkurbel zum Anwerfen, rechts der Auspuff. Die Beleuchtung ist noch nicht verkabelt
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Am Führungsholm gibt es Hebel für Kupplung (der rote der aussieht wie ein Bremsgriff), 5-Gang-Schaltung (4 Vorwärts + 1 Rückwärtsgang, der rote Holzgriff in der Mitte), Differentialsperre (schwarzer runder Pubbel unterhalb des linken Holms), Bremse (dHebel in der Mitte mit den beiden Rollen) , Zapfwelle An/Aus sieht man gerade nicht, am rechten Holm, sowie Verstellhebel um den kompletten Holm einzustellen (roter Hebel unterhalb des rechten Holms)
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Blick auf das Schaltgestänge des Getriebes
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hinter der Anhängerdeichsel verborgen ist die Zapfwelle für Anbaugeräte wie z.B. eine Fräse oder Balkenmäher
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war vorhin nicht zu erkennen: der Gaszug
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orig. Typenschild. Baujahr "19 L" bedeutet bei Holder 1953
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Ölbad-Luftfilter (schwarz, groß), Kraftstofffilter (klein, grün)
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zwischen Holm und Tank ist ein kleines Fach mit Deckel für Werkzeug und Zündfix
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Der Hänger ist nicht selbstgebastelt sondern ein orig. Zubehörteil, welches Holder zugekauft hat.
Insgesamt ist der Hänger in einem topp Zustand und wurde anscheinend vor zwei, höchstens drei Jahren restauriert.
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das Reifenprofil ist noch so gut wie neu und die Bremsen (Fußbremse) greifen richtig gut zu
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die Arretierungshebel an der Heckklappe sowie alle Schrauben wurden erneuert, es gibt nirgends Rost
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Die Achse, wichtigster Bestandteil des Hängers, stammt von einem Tempo-Lieferwagen
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die Holzbretter sind nicht morsch und haben, dem Farbanstrich nach zu urteilen zwei, höchstens drei Jahre draußen verbracht
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die Sitzbank ist gleichzeitig "Kofferraum" für den Holder mit Kurbel, Sprit und Öl, später auch mit Batterie für die Beleuchtung (der Holder hat keine Lichtmaschine)
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die Deichsel ist in sich drehbar (am Übergang grünes zu schwarzem Rohr) damit es zu keinen Verwindungsspannungen zwischen Holder und Hänger kommt. Der Hebel ist die Fußbremse
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ringsherum Sitzbänke, sodass auch mehrere Leute (Arbeiter zur Weinlese?) mitfahren konnten
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Block vom Fahrerbock
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der Tank (rechts) ist zweigeteilt. Im vorderen Viertel kommen 2,5L Öl rein, im hinteren Bereich 7,5L Diesel. Links daneben der eigentliche Motor mit einem Zylinder, 500ccm (= 0,5 Liter Hubraum) und 10 PS, links der Kühler. Ohne Wasserpumpe funktioniert er nach dem Thermosiphon-Prinzip
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das rote ist der herausdrehbare Luntenhalter für Zündfix
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Lüfter über Keilriemen angetrieben. Der Wasserkühler sieht mitgenommen aus, ist scheinbar aber dicht (muss ich noch im Auge behalten, wenn undicht dann so wenig, dass es nicht direkt ins Auge fällt)
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das war's erstmal mit dem Holder, in zwei Wochen, wenn wir beide Arbeitsurlaub haben, geht es an den Garten und das Fällen einiger Bäume, dann wird der Holder zum Transport benutzt. Und auch die beiden umgestürzten großen Tannen, die aufs Feld hinter unserem Grundstück gestürzt sind werden zerlegt und anstatt mühsam mit Schubkarre dann easy mit dem Holder transportiert.
Ladekran & elektrische Seilwinde:
mittlerweile ist am Holder ED2 übrigens ein Pickup Ladekran mitsamt elektrischer Seilwinde montiert, mit dessen Hilfe ich kleinere Bäume einsammele oder auch größere Holzbrocken auflade.
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Hier geht es zum Testbericht: -> Pickup Kran Ladekran 900kg mit Seilwinde
Was noch? Wenn es an die Grünfläche geht (Spätsommer oder nächstes Jahr) möchte ich die alte, verknotete Wise einmal komplett fräsen, umkrempeln und neu einsäen, denn so wie sie jetzt ist kommt man selbst mit einem Wiesenmäher kaum durch, ohne dass der Motor ständig abstirbt weil er sich an den dicken Grasknoten verschluckt. Aber alles zu seiner Zeit.
Weiter geht's nun mit dem Untergestell für die Tischkreissäge
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ich montiere die Schubladenauszüge mit minimalem Gefälle nach hinten, damit die Schubladen nicht von alleine aufgehen.
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im rechten Teil kommen zwei Schubladen hin. Oben eine flache für alle Fräser der Oberfräse, unten für Sägeblätter
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als dann, Schubladen bauen
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ich bin noch immer ein Freund von Verleimen + Verschrauben. Doppel hält nicht nur besser sondern klappert später auch nicht und ist in sich verwindungssteifer
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minimaler Abstand zwischen den Schubladen um keinen Platz zu vergeuden - passt
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passt doch nicht... also kurzerhand die komplett verleimte Schublade um 1 cm gekürzt
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mit der Tischkreissäge samt Parallelanschlag kein Problem
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dann die Teile zusägen für die beiden rechten Schubladen
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wenn man mal ein, zwei Schubladen fertig hat geht's wie von selbst
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so sieht schonmal die Aufteilung aus. Das Meiste ist übrigens in 15mm OSB, lediglich Boden und Deckel sind aus 18mm OSB gefertigt.
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Als Blende verwende ich 12mm OSB
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die Front ist nicht sonderlich gut geworden, ungleichmäßig. Das liegt daran, dass ich am Anfang beim Zusammenbau des Korpus nicht sauber gearbeitet habe, das hat sich dann wie ein rattenschwanz durchgezogen von hinten bis nach vorn an die Front
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ich bin nicht richtig zufrieden mit der Arbeit, aber da es der erste Versuch ist und für die späteren Schränke daraus lerne werde ich es so belassen
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es fehlen noch Griffe. Die Griffhalter baue ich aus Balkenresten
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auf Maß sägen
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anschrägen
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grob schleifen und anfasen
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die Griffe selbst mache ich aus Rundeisen, die als "Heringe" von den Fuindamenten der Solarzellen übrig sind
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zugeschnitten, die Kanten abgerundet - fertig
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dann die Griffhalter ca. 1cm tief anbohren
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und das alles immer 10x
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so sieht das dann aus
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richtig massiv, richtig stabil
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die Eisen (12mm Durchmesser) fassen sich auch gut an
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zum Schluss noch die Rollen montieren
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die AUflage habe ich mit einem OSB Reststück verstärkt
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so sieht das Ergebnis bis jetzt aus
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Morgen kommt dann der Rest.
- Tischkreissäge fest verschrauben
- Abstützung für den ausgezogenen Tisch bauen
- Schubladeneinsätze für Fräser und Sägeblätter bauen




