2020 - KW05 - Schweißen lernen & Metallwerkbank einrichten
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Letzte Woche wurden ja die beiden alten Metallwerkbänke aufgearbeitet und neu gestrichen, über das Wochenende sollte nun die Farbe getrocknet sein, sodass es weiter gehen kann mit der Einrichtung der Metallwerkstatt
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die Schubladen habe ich raus genommen, da die Alpina Hammerschlagfarbe bei senkrechten Flächen leider immer in Nasen runterläuft
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gleiches gilt für die Türen. Im ausgebauten, waagerechten Zustand wird der Lack zwar noch immer nicht so gut wie der von Hammerite oder Hornbach, aber es gibt keine Nasenbildung mehr
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zusammengebaut sieht der Schweißtisch nun so aus. Was noch fehlt sind neue Griffe für die Türen und eine Art Schließmechanismus. Die alten Schlösser habe ich ausgebaut, da die Schlüssel nicht mehr existent sind
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weiter geht's mit dem Metalltisch
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ursprünglich war da ja eine Küchenarbeitsplatte eingepasst, aber ich will da eine Metallplatte obenauf haben, damit man auch darauf schweißen kann
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die Metallplatte habe ich ja schon passend zugeschnitten bekommen, die Küchenarbeitsplatte wird dann noch zugeschnitten und als Zwischenfach verwendet werden
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doch damit die Metallplatte nicht durchfällt muss ich mir noch ein paar Behelfsmittel bauen
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im Grunde Abstandshalter, damit die Metallplatte mit dem Rahmen in etwa bündig ist
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so
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passt mit etwas Dengeln in den Rahmen rein, und von der Höhe her passt das auch
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der seitliche Spalt ist recht groß, vorn und hinten dagegen teilweise minimal.
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das bietet sich ja förmlich an, das zu schweißen. Einerseits, damit die Platte stabil in dem Gestell liegt, andererseits um einen leitenden Kontakt herzustellen, damit man auf dem Tisch auch schweißen kann
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tja, dann wirds jetzt wohl so langsam ernst. Ich kann ja nicht schweißen, aber will es ja eh ausprobieren und lernen.
Hier das alte Einhell ES 140 Schweißgerät war ein Geschenk zur Einweihungsfeier. Bleischwer, steinalt, aber für den Anfang wird es das mit Sicherheit tun
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das ist übrigens ein Elektrodenschweißgerät (oder auch "MMA" oder "E-Hand") mit max. 140 Ampère Leistung.
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mit dem großen Drehrad an der Front bewegt man den Magnetkern im Innern des Trafos tiefer rein oder weiter raus, und verstellt so die Stromstärke. Obenauf sieht man dann an dieser Skala, wie weit der Kern drinne ist und wieviel Ampère das nun sind.
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ebenfalls geschenkt bekommen hab ich einen Automatik-Schutzhelm. Der verdunkelt sich automatisch, sobald der Lichtbogen beim Schweißen erzeugt wird. Feine Sache, so braucht man kein Schweißschild und hat beide Hände frei zum Arbeiten. Also Helm auf, die beiliegenden, alten 3,2mm Stabelektroden ran und einfach mal ausprobieren
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mein erster Schweißversuch
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Schlacke abschlagen
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etwa 15 Elektroden und eine halbe Stunde später:
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sieht nicht schön aus, aber für den Anfang wäre ich ja schonmal zufrieden, wenn die Naht hält.
Seitlich der Spalt ist zu groß, den bekomme ich nicht zu geschweißt
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sieht aus der Nähe betrachtet auch nicht unbedingt besser aus
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aber nach zwei bis drei Lagen ist der seitliche Spalt zumindest zu und die Metallplatte scheint stabil und fest zu sein
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"der Winkelschleifer wird's schon richten" (später beim Abschleifen)
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wenn ich schonmal dabei bin: ich will später beim Schweißen einfach das Werkstück auf die Tischplatte legen und losschweißen können, ohne jedes Mal das Massekabel an das Werkstück anklemmen zu müssen. Dazu muss die Masseklemme einfach am Tisch angeklemmt sein. Damit das gut geht kommt ein Stück Flacheisen als Haltefähnchen dran
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von unten und schräg, sodass man spätervon vorne noch gut zugänglich die Masseklemme dranklemmen kann, beides aber soweit verdeckt ist, dass man nicht dagegen stößt
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sieht zwar auch nicht schön aus, aber irgendwie schonmal besser als die ganz dicke Schweißnaht an der Tischplatte
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mit dem Winkelschleifer samt Fächerscheibe rundherum die Naht abschleifen
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irgendwie hatte ich erwartet, das ist jetzt ganz glatt...
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...aber dem ist nicht so. Nuja, nicht so dramatisch
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PS: auch interessant -> Jetzt lerne ich Schweißen - eine Anleitung in 5 Schritten
die Tischplatte wird mit der Fächerschreibe noch etwas abgeschrubbt / von Rost befreit, dann ist der Tisch erstmal fertig
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dann geht es wieder an die Tischkreissäge...
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...Untersteller / Füßchen basteln. Der Metalltisch, der Schweißtisch mit den Schubladen sowie die Holz-Werkbank haben alle unterschiedliche Höhen. Ich will aber alles in einer Arbeitshöhe haben und dazu schneide ich Brettchen zurecht
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als nächstes muss der sackeschwere Schweißtisch da ins Eck
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ohne Schubladen und Türe ist das Ganze zwar ein paar Kilo leichter, aber der Rücken lässt trotzdem schön grüßen
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in der Mitte gibt es ein geteiltes Holzfüßchen, da die beiden Metalltische unterschiedlich groß sind
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enge Sache
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irgendwann sitzt alles passend da, wo es hin gehört
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die Holzfüße musste ich nochmal nacharbeiten
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jetzt ist alles auf einer Höhe und ich habe quasi durchgehend eine 4,80m breite / 60cm tiefe Arbeitsfläche zur Verfügung
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damit die beiden Metalltische stabil miteinander verbunden sind und zudem auch elektrisch leitend schweiße ich beide Tischplatten zusammen
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ich bekomme es noch immer nicht schöner hin
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kleine Unterbrechung: in dieser Woche habe ich noch drei Tage Lehrgang, Motorsägenschein, der Aufbaukurs mit Baumfällung. Passendes Wetter, um den ganzen Tag im Wald zum zu fallen inklusive...
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nach bestandenem Schein und einem Tag Pause wegen Rücken-Aua geht's dann samstags in der Garage wieder weiter
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für den Metalltisch will ich die alte Küchenarbeitsplatte zuschneiden, damit sie als Zwischenboden verwendet werden kann. Wenn alles klappt kann ich später das Schweißgerät darauf stellen und quasi fest stehen lassen, dann bleibt der Arbeitsbereich frei
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passt. Erkennt man nicht genau, aber ich habe die Platte durchschneiden müssen, da sie diagonal / gekippt nicht rein gepasst hatte
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Problem: die Höhe ist zu niedrig. Mit abgeschraubten Gummifüßen würde das Einhell Schweißgerät zwar gerade so rein passen, aber die Anzeige ist ja obenauf und wäre komplett verdeckt, das bringt so garnichts und ist echt blöd jetzt, das war anders geplant...
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Plan B: die Arbeitsplatte wird nicht obenauf gelegt sondern untendrunter gehängt, von oben verschraubt. Das gibt knappe 9cm mehr Platz nach oben (45mm Stärke der Küchenarbeitsplatte + 40mm Vierkantrohr)
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jetzt passt das Schweißgerät drunter. Zwar sieht man noch immer nicht die Anzeige, so ist aber genug Platz, dass man es einfach mal kurz vorziehen kann um die Stromstärke einzustellen und dann wieder zurückschieben.
Das blaue ist übrigens ein neues Schweißgerät, das ich mir gekauft habe, ein "MIG 250" von IPO-Tools. Neben Elektroden (MMA) kann das auch Schutzgasschweißen (MIG / MAG) und auch Fülldraht, mit 250 Ampère Leistung, ist dabei ohne schweren Trafo gebaut sondern mit IGBT Tranistoren, das Teil wiegt etwa 8 Kilo. Zum Vergleich: das Einhell dürfte locker 25 KG wiegen. Aber dazu später mehr.
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nachdem die beiden Metalltische stehen und der Einlegeboden drin ist möchte ich mir einen Schweißecken einrichten, wo ich gut arbeiten kann und alle benötigten Werkzeuge direkt griffbereit habe
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als erstes eine Aufhängung für die Schweißhelme
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nicht schön aber selten - und simpel
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als nächstes eine Halterung für die Schweißdrähte.
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so rollen beide Größen nicht weg
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Zum Einstieg hab ich mir die drei gängigsten Durchmesser besorgt, 0,6mm / 0,8mm / 1,0mm als 5KG Rolle sowie Fülldraht in 0,8mm (die kleine 1KG-Rolle).
Der normale Schweißdraht für drinnen in der Werkstatt in Schutzgasumgebung, und wenn ich mal draussen was schweißen muss (an Traktor, Zaun oder sonstwas) kommt der Fülldraht rein, der benötigt kein Schutzgas und somit auch keine schwere Gasflasche zum Mitschleppen.
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dann geht's los mit der Werkzeugwand. Hier möchte ich in Griffweite alles anbringen, was man während dem Schweißen so braucht. Aus dem Resteeimer mit den Metallstücken, die ich von der befreundeten Schlosserei zum Schweißen-üben bekommen habe will ich mir eine Magnethalterung basteln.
Also mit dem Winkelschleifer die Grate abflexen und Rost / Farbreste abschleifen
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zum Vorbohren wird die Parkside Tischbohrmaschine PTBM701A1 eingeweiht, die ich extra für Metallarbeiten angeschafft habe, da die über eine elektronische Drehzahlregulierung verfügt. Da kann man schnell mal die Geschwindigkeit wechseln (zum Bohren mit dicken oder dünnen Bohrern, zum Senken etc.) ohne immer die Keilriemen zu wechseln
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dann kommt die Metallleiste an die Werkzeugwand als Halterung für die Schweißmagnete. Wozu die Magnete? Damit kann man Werkstücke im 90° oder 45° Winkel zueinander verschweißen und hat dabei beide Hände frei
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als nächstes kommt ein Halter für die Schraubzwingen. Das hatte ich schonmal in meiner Holzwerkstatt so ähnlich für meine Hämmer gemacht, allerdings mit einem normalen Brett aus Fichte, und das ziemlich schnell kaputt gegangen. Diesmal nehme ich 18mm Birke-Multiplex Siebdruckplatte, das hält bombenfest.
Ich will versuchen, so weit wie möglich darauf zu verzichten, Werkzeuge einfach an Schrauben oder Nägeln an der Werkzeugwand aufzuhängen sondern ordentliche Halter bauen
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Ich nehme für alle Werkzeughhalter das gute 18mm Multiplex als Siebdruckplatte. Das ist zwar sackteuer, aber ich hab mir hier immer wieder mal bei diversen Baumarktbesuchen aus der Holzzuschnitt-Krabbelkiste Reststücke mitgenommen, die zu günstigen Preisen angeboten werden. Um ersnthaft etwas damit zu bauen sind die Stücke immer viel zu klein, aber für so Kleinigkeiten genau richtig.
So sind die Schraubwzingen übersichtlich der Größe nach geordnet und dabei viel platzsparender, als sie einzeln an die Wand zu hängen
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der Angang ist schonmal gemacht
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als nächstes will ich einen Dosenhalter bauen. Nicht unbedingt (nur) für Bierdosen, sondern eher für Schweiß-Trennspray
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Gerade beim Arbeiten mit Elektroden oder Fülldraht gibt es viele herumspringende Schweißperlen überall. Sprüht man sein Werkstück vorher mit Trennspray ein muss man die Schweißperlen nicht mühsam wieder überall abflexen sondern die gehen dann viel einfacher ab, z.B. mit der Drahtbürste einmal drüber und gut ist.
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Da ich das hundert % vergessen werde, wenn die Sprühdose in einer Schublade liegt kommt ein Halter an die Werkzeugwand, damit ich das Trennspray immer direkt vor der Nase habe
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das werden insgesamt drei Doppelhalter. Ich weiß noch nicht genau für was, aber das Multiplex-Holzstück passt von der Größe her ganz genau, und eine Verwendung wird sich später schon finden
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kleine Winkelchen drunter und ab damit an die Wand. Übrigens: die 68mm Bohrkrone für Steckdosenausschnitte passt von der Größe her sehr gut für Spraydosen in normaler Standardgröße
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für Zangen aller Art benutze ich wieder (wie in der Holzwerkstatt auch) zwei Klötzchen für Schubladengriffe und dazwischen kommt ein etwas längeres Rundeisen. Das hat sich bei mir als gutes System bewährt und man kann richtig viele Zangen auf engstem Raum unter bringen, sieht dabei immer sofort, welche Zangen da sind, und beim Weghängen kann man die Zangen super fott, ja schon fast in den Halter werfen
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dann die Hämmer
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mit der Schieblehre die Breite des Hammergriffes direkt unterhalb des Hammerkopfes messen und den Ausschnitt auf das Holz übertragen. Ich hab dazu einfach mit einem Bleistift das Maul der Schiehblehre nachgezeichnet. Abstand zwischen zwei Hämmern 2,5cm
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die Hämmer kommen recht weit oben hin, da man ja von unten greifen kann bzw. muss.
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Vielleicht noch was zur Größe: der größte "normale" Hammer (Schlosserhammer heißt die Form) hat 1.000 Gramm. Das ist für mich die ideale größte Größe. Gut, um kraftvoll zuzuschlagen aber nicht zu schwer, dass es bei längerer Benutzung mühsam wird. Das mag sich von Person zu Person unterscheiden, aber für mich passt das. Die drei kleinen sind 500, 600 und 800 Gramm. Den 500er kann man prima für Arbeiten benutzen, wo es auf Gefühl ankommt, oder zum Einschlagen von kleinen Nägelchen.
Der Fäustel hat 2 KG und ist geeignet für Stemmarbeiten mit dem Meißel, oder um Metall gerade / krumm zu dengeln.
Links die zwei sind Schlackehämmer. Die braucht man um beim Schweißen mit Elektroden die Schweißschlacke weg zu schlagen
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soweit bin ich eigentlich erstmal zufrieden, das wichtigste hängt schonmal
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so ist beim Arbeiten am Schweißeck alles in Griffweite
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achja, die Drahtbürste darf natürlich nicht fehlen
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im großen Fach darunter das Schweißmaterial. Die Stabelektroden müssen trocken gelagert werden und bekommen noch eine Plastikbox, hier muss ich aber noch eine passende auftreiben. Ich hab hier auch die drei Standardgrößen besorgt: 2,0mm / 2,5mm / 3,2mm
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in der Schublade darüber sind die dicken Schweißerhandschuhe und Kleinkrams, Zubehörteile von Schweißgerät und Schutzhelm. Hier werd ich wohl auch noch entweder Fächer einbauen oder zumindest kleine Kistchen reinstellen, damit nicht alles durcheinander fliegt
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als nächstes kommt die Gasflasche an die Reihe
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Das ist "Co2 82/1"8 oder auch "Corgon" Mischgas. Die Füllung besteht aus 18% CO2 und 82% Argon.
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die Flasche kommt in die Fensterniesche. Dort steht sie geschützt und ist trotzdem gut erreichbar zum Auf- und zudrehen
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aber sie steht auch ziemlich hoch, deswegen wird sie gesichert gegen Umfallen
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Es gibt 1 - 2Liter Einwegflaschen (= sauteuer), 5 Liter (selten = ebenfalls teuer), und für den Hobbybereich übliche 10 Liter oder 20 Liter Flaschen. Ich hab mich für die größere 20-Literflasche entschieden, da ich wohl im Globus Baumarkt weitere Gasfüllungen kaufen werde und da die 20 Liter Gasfüllung fast genau so viel kosten wie eine 10-Liter Füllung (etwa 46€ für 10L zu 53€ für 20L)
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die Kette kann so nicht rausrutschen, man muss den Haken mit der Zange nach rechtsunten drehen, um die Kette darüber streifen zu können
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wie abgemessen - aber tatsächlich war das Glück, dass die Flasche samt Druckminderer genau in die Niesche passt
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nächste Baustelle: die Metallbandsäge soll auf den Metalltisch rauf und fest verschraubt werden
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doch mit meinen Mitteln kann ich keine Löcher durch die 10mm Stahlplatte bohren
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aber da ich nun ja schweißen kann (naja, also, zumindest ein bisschen) ergeben sich plötzlich ganz andere Möglichkeiten. Kurzum: man muss nicht durchbohren, man kann die Schrauben auch mit dem Kopf stehend auf die Metallplatte schweißen
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die Metallbandsäge drüberstülpen und von oben mit einer Mutter festziehen
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Und weiter geht's. Eigentlich wollte ich die Fächerscheiben und Drahtbürsten für den Winkelschleifer direkt beim Schweißtisch haben, aber da es mittlerweile so viele verschiedene sind kommen die nun doch in eine eigene Schublade an der Holzwerkbank. Direkt darunter werden dann die WInkelschleifer in eine größere Schublade kommen, so ist da immer alles beisammen
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kleiner Zwischenstand beim Holzverbrauch: das Holzlager, welches eigentlich für die komplette Heizperiode ausreichen sollte ist nun leer
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insgesamt wäre Platz für 10m³ aber effektiv waren bloss etwa 9m³ drin, weil wir nicht so komprimiert gelagert haben, zudem ist der untere + hintere Bereich klatschnass da es hier immer drangeregnet hat und wegen der zu dichten Hecken nicht abtrocknen konnte, also bleiben etwa 0,5³ unbenutzt liegen. Macht einen Verbrauch von 8,5m³ vom 1. Oktober bis zum 1. Februar
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zum Glück sind Teile aus dem anderen Holzlager (Fichte) bereits trocken. Das ist zwar für die beiden nächsten Jahre gedacht, aber da gehzen wir nun eben jetzt schon dran und füllen später wieder auf.
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weiter geht's mit dem Schweißecken...
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... bzw. dem Basteln von Werkzeughaltern
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Die rechte Werkzeugwand ist noch frei und wird nun gefüllt. Als erstes kommen die großen Sachen an die Wand, angefangen mit den verschiedenen Schlosserwinkeln
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mit einer Schraube fixieren, Wasserwage drauf und ausrichten, dann die zweite Halteschraube rein
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sieht dann so aus
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und weil's so schön war gleich noch ein paar Teile für Halterungen gesägt, gebohrt und geschliffen
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nun sind die Wasserwaagen auch gut verstaut. Die restlichen Werkzeuge werden dann an Nägeln aufgehängt
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damit man auch weiß, was wo hin kommt wenn man sich mehrere Werkzeuge auf einmal weggenommen hat werden die meisten Sachen mit Edding umrandet und beschriftet
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fertig
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und nochmal in nah
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als nächstes möchte ich einen Platz für diesen Doppelschleifer finden. Den habe ich auch von der Schlosserei geschenkt bekommen.
Schon recht alt aber läuft noch topp, die Schleifscheiben wurden frisch abgezogen, sodass sie gleichmäßig sind. Ideal, um mal Bohrer, Rasenmähermesser etc. nach zu schleifen
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da ich auf der Werkbank keinen Platz "verschwenden" möchte werde ich den Schleifer an die Wand hängen, hier irgendwo in dem Bereich
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aus ein paar Multiplex-Reststücken säge ich auf der Tischkreissäge die Teile für eine Konsole
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praktischer, kleiner Helfer: digitaler Winkelmesser mit Magnethalterung
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damit habe ich die Schräge der seitlichen Abstrebungen auf die Schnittkante des mittleren Brettchens übertragen
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alles vorbohren + Bohrlöcher senken
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fertig zusammen gebaut und mit sechs 8er Dübeln an die Wand geschraubt
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oben ist seitlich Platz, um mal Handschuhe oder ein Werkstück abzulegen + die Kante ist abgerundet, damit man sich nicht stößt (was so nah am Türbereich schonmal vorkommen kann).
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Kleines Ablagefach, damit da immer eine extra Schutzbrille liegen kann um zu vermeiden, dass man "mal eben schnell nur was kleines" ohne Schutzbrille schleift, weil man gerade keine zur Hand hat. Deshalb habe ich mir angewöhnt, überall da wo man eine Schutzbrille braucht auch eine fest zu deponieren (an der Tischkreissäge, bei den Winkelschleifern, und eben jetzt beim Schleifgerät)
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damit wäre der "Schweißecken" nun fertig
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Magnetwinkel
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Halter für Meter (Zollstock)
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Drahtbürste
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Zangenhalter
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Trennspray + Rostlöser
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verschiedene Hämmer + Schlackehammer
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Wasserwaage groß & klein
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Werkzeugwand Halter für diverse Messwerkzeuge
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nachdem der Schweißeck nun fertig ist geht's weiter nach links
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hier möchte ich noch die unterschiedlichen Schraubenschlüssel an der Werkzeugwand anbringen
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zunächst dachte ich daran, sie alle einzeln an einem Nägelchen aufzuhängen. Aber bei der Menge wäre die kpl. Werkzeugwand direkt voll. Also habe ich mir etwas anderes einfallen lassen, angelehnt an den orig. Plastikhalter des großen Sets.
Dazu hole ich mir die Scheppach Kappsäge in die Garage und dazu ein Reststück Balken / Kantholz 80x100mm. Nach dem Ablängen und vor dem Einschlitzen habe ich das Kantholz noch mit dem Exzenderschleifer grob abgeschliffen und die Kanten etwas abgerundet.
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das Kantholz schneide ich mit 30° ein, immer so viele Schnitte nebeneinander, dass der jeweilige Schraubenschlüssel locker rein passt
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nach etwa 30 Minuten ist der Halter so gut wie fertig
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der dicke "Zahn" ist Absicht, als optische Abtrennung zwischen zwei unterschiedlichen Schraubenschlüsselserien
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lustiges Stufenmuster am Boden der Schlitze. Das kommt daher, da die Schnitte ja im 30° Winkel ausgeführt wurden
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fertig aufgehängt sieht das dann so aus
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die doppelten Ratschenschlüssel haben nicht alle in den Halter gepasst, deswegen hängen ein paar daneben. Quasi "traditionell" an Nägelchen
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So das war's, Feierabend für diese Woche ?






