01 Vorgeschichte - KW46 - Gartenhausdach mit Bitumen abdichten, Smartmeter
Photovoltaik Anlage mit 10kWp in Eigenbleistung auf dem Gartenhaus
- KW38 - Holzlager voll, PV Graben Gartenhaus
- KW40 - Photovoltaik Stromkabel verlegen
- KW41 - Leitungsgraben Gartenhaus
- KW42 - Solarmodule kommen & Photovoltaik Kabel fertig & Gartenhausdach Schienensystem
- KW45 - Wechselrichter,Notaus +Überspannungsschutz installieren
- KW46 - Gartenhausdach mit Bitumen abdichten, Smartmeter
- KW47 - Photovoltaik-Solarmodule montieren
- KW49 - Photovoltaik Netzwerk
- KW50 - Photovoltaik fertig, Lüftungsanlage
- KW03 - Garage, Bau einer Werkbank, PV-Check
- KW27 - Photovoltaik Holzunterstand1
- KW28 - Photovoltaik Holzunterstand2 & Drohne
- KW29 - Solarakku, Holzunterstand fit machen, PV2 fertig
zwar hatten wir das Gartenhausdach bereits letzte Woche mit dem Straßenbesen von Dreck und Moos befreit, aber bei genauerer Betrachtung reicht das nicht aus, denn wir wollen die Platten mit Bitumen streichen, um sie nochmal richtig abzudichten bevor die Solarmodule drauf kommen. Da hilft nur: auf Knien mit Spachtel und Handfeger Zentimeter für Zentimeter abarbeiten
![]()
Handschuhe und Feinstaubmaske sind auch Pflicht, sicher ist sicher. Die 50m² Dachfläche sind nach zwei Stunden sauber
![]()
nächster Punkt: die alten Schrauben werden gegen neue getauscht, samt neuer Dichtungsgummis
![]()
fertige Dachschrauben finde ich in den richtigen Maßen und mit gescheit großen Dichtgummis nirgends, also bestelle ich beides Einzeln. Das sind hochwertige Holzschrauben in 10x160mm + 25mm Dichtungsscheiben aus Metall mit integrierten Gummis
![]()
die alten Schrauben sind 6mm dick, also muss ich die Löcher in den Platten auf 10mm aufbohren
![]()
mittels Adapter lassen sich die Schrauben mit dem Akkuschreiber reindrehen. Zumindest 3/4 dann macht er schlapp, zu wenig Power. Der Rest wird von Hand / mit der Ratsche festgezogen. Wird vielleicht auch mal Zeit für einen besseren Akkuschrauber
![]()
Tags darauf ist Heidi zur Verstärkung da und wir wollen das Gestelle ausrichten. Bis wir den Dreh raus hatten, wie man die Richtschnur wo ausrichtet und festmacht, das hat etwas gedauert
![]()
aber schließlich haben wir eine gute Strategie entwickelt. Zuerst werden alle Stockschrauben in der Reihe am Stirnende des Daches in der Höhe ausgerichtet, dann wird die oberste lange Reihe mittels Schnur auf eine Höhe gebracht
![]()
dann überspringen wir eine Reihe und richten die dritte Schienenreihe mit der Schnur aus
![]()
die übersprungene, zweite Reihe können wir dann ganz einfach mit einer Aluschiene ausrichten, die wir über die bereits fertigen Reihen 1 und 3 legen
![]()
das geht viel schneller als mit der Schnur und ist zudem genauer
![]()
mit Hilfe der Stockschrauben sind die Schienen sehr genau ausrichtbar
![]()
so geht das dann weiter. Reihe 4 wird zunächst übersprungen, Reihe 5 mit der Schnur ausgerichtet, dann wieder die übersprungene Reihe mit der Aluschiene, genau wie die letzte Reihe dann auch
![]()
fertig. Garantiert nicht 100% akurat, aber so gut, wie es für uns eben geht
![]()
währenddessen kommen endlich die neuen Smartmeter an (Stromzähler, die auch Smart, also intelligent / vernetzbar sind)
![]()
der Elektriker kann zum Glück recht kurzfristig kommen und sie austauschen
![]()
als nächstes steht eigentlich an, das Gartenhausdach mit Bitumen zu streichen, aber da kommt es momentan auf das Wetter an. Abends / nachts regnet es meist, und wenn nicht dann ist das Dach trotzdem durch die Luftfeuchtigkeit nass, bis mittags die Sonne rauskommt. Also: kleines Zwischenprojekt.
![]()
auf den neuen Holzunterstand sollen ja auch Solarmodule drauf, und da sind ein paar Hollundersträucher und eine kleine Birke beim Nachbar im Weg, die werfen ab mittags Schatten
![]()
mit dem Besitzer ist das abgeklärt, ich darf das alles abmachen
![]()
also Werkzeug in den Schubkarren und ab rüber
![]()
![]()
das Meiste ist zwar verästelter Abfall, aber ein bisschen Brennholz fällt schon noch ab
![]()
insgesamt dei volle Schubkarren Kaminholz - das ist immerhin eine Woche Heizen
![]()
das Geäst werfe ich über den Zaun zu uns rüber und häcksele es in den Graben rein
![]()
Stück für Stück wird der Graben der Wärmepumpe so aufgefüllt
![]()
besser, so kann die Sonne dann ungehindert auf das Dach und die Photovoltaikanlage scheinen
![]()
mittags kommt dann tatsächlich ein kleines Bisschen die Sonne raus - gerade genug, dass das Dach trocknet. Ich benutze MEM Bitumen Isolieranstrich. Der ist universell anwendbar und von der Konsistenz her ähnlich wie Fenner Harz, etwas dünnflüssiger vielleicht. Sprich: man kann ihn noch wunderbar mit dem normalen Pinsel verstreichen und muss ihn nicht mit der Spachtel auftragen. Dafür muss man ggf. mehrere Male drübergehen, da jede Schicht nur recht dünn ist
![]()
der Plan: zunächst einen Voranstrich überall dort, wo
- Risse und richtige Schäden sind
- die Oberfläche der Platten verwittert / abgeplatzt ist
- in allen Tälern, da dort das Regenwasser richtig fließen wird
![]()
kleine Löcher und Kratzer erhalten auch einen Voranstrich zum Versiegeln
![]()
anderthalb Stunden später bin ich fertig. Zusätzlich habe ich noch diejenigen Bereiche komplett vorgestrichen, wo die darüberliegenden Solarmodule enden und das Wasser "sturzbachartig" auf das Dach runterfließen wird
![]()
Samstag: schönes, trockenes Wetter ist für heute gemeldet, also die ideale Chance, das Dach nun endgültig fertig zu streichen. Aber morgens ist alles feucht und gefroren - hoffentlich wird das noch was
![]()
also auch erstmal wieder ein kleines Nebenprojekt, bis das Dach trocken ist. Und zwar möchte ich im Frühjahr an diese Tannenreihe gehen, die im unteren Bereich der Hühnerwiese steht
![]()
die Bäume sitzen viel zu dicht und werden auch zu groß, hier möchte ich etwa 2 von 3 Bäumen weg machen. Wie gesagt, eigentlich erst im Frühjahr, aber ich brauche einen "Testbaum" also werde ich heute zumindest schonmal einen davon fällen
![]()
die größeren haben alle um die 12 Meter Höhe
![]()
der Anfang ist immer etwas schwerer wenn die so dicht in einer Reihe stehen, die stützen und halten sich gegenseitig. Aber irgendwann ist es geschafft und er liegt
![]()
blöd: im Fallen hat er sich gedreht und ist schräg weg gefallen, auf den Zaun
![]()
hier sieht man's schön. Der hätte mit der Spitze gute 5 Meter weiter links fallen sollen, hat sich aber wegen des Doppelstammes und weil die beachbarten Bäume ihn gehalten haben um ganze 45° gedreht
![]()
naja, der Zaun soll eh neu gemacht werden und ich bezweifele, dass bei der Baumfällaktion im Frühjahr der Zaun ansonsten heil bleiben wird bei rund 20 zu fällenden Bäumen.
Im Schnellverfahren noch die Baumspitze bei den Nachbarn auf dem Grundstück schneiden, und dann geht's aufs Dach
![]()
denn das ist mittlerweile trocken und bereit für einen Komplettanstrich mit Bitumen
![]()
vom fertig gestrichenen Dach gibt es gerade keine Bilder, aber ein kleines Video (Zeitraffer ab 3.0 Minuten)
https://www.youtube.com/watch?v=7SBjj6HKJqw



