06 seit Einzug bis 12.2018 - 13.09. - Heizkörper1 Solarrohre1
Solarthermieanlage - zu den anderen Teilen:
- 17.08. - Solarthermie Vorbereitungen Schnurgerüst
- 18.08. - Solarthermie Fundamente ausschachten
- 21.08. - Baumarkt- und Schotterlieferung
- 22.08. - Solarthermie Fundamente schottern
- 23.08. -Solarthermie Betonplatten weg, Verschalung1
- 24.08. - Solarthermie Kieslieferung, Verschalung2
- 25.08. - Solarthermie Fundamente betonieren1
- 30.08. - Solarthermie Verschalung2
- 31.08. - Solarthermie Fundament2 betonieren
- 06.09. - Solarthermie Fundamente ausschalen
- 07.09. - Solarthermie Stockschraubenmontage
- 08.09. - Solarthermie Montage der Kollektoren
- 13.09. - Heizkörper1 Solarrohre1
- 14.09. - Solarrohre2
- 27.09. - Solarrohre draussen1
- 28.09. - Solarrohre draussen2
- 04.10. - Solarsteuerung1
- 05.10. - Solarsteuerung2
- 12.10. - Solarfühler
- 13.10. - Solarrohre
- 17.10. - Solaranschlüsse hartlöten
- 18.10. - Solarrohre verkleben, Stromverteiler
- 19.10. - Energieertragszähler, Solarrohre streichen, Baumstümpfe
- 23.10. - Vorbereitungen WP Inbetriebnahme, Solar fertig
- 25.10. - Solaranlage befüllen
- 13.06. - Solaranlage reparieren + in Betrieb
- 14.06. - Solarregler einstellen
Da der Pufferspeicher nun soweit ist und es an der Wärmepumpe wegen fehlender Gummidichtung nicht weiter geht fangen wir heute mit den Heizkörpern an.
Die sind schon seit dem Jahreswechsel eingelagert im Keller
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eine ganze Palette voll - immerhin für das komplette Haus
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erstmal alle für das EG benötigten hochschaffen und auf die jeweiligen Räume verteilen
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dann die Anschlüsse bestücken mit Blindstopfen und einer automatischen Entlüftung
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die Rohre kommen bei uns allesamt waagerecht aus der Wand
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kaum Platz genug, um die Presszange aufzuklappen. Dann das große Entsetzen: die Anschlüsse passen nicht. Genauer gesagt die Übergangsverbinder von Aluverbundrohr passen nicht auf die Thermostat-Eckventile, denn deren Gewinde sind so kurz geraten, dass die Überwurfmutter des Anschlussverbinders nicht weit genug aufgeschraubt werden kann, dass die Flachdichtung auch abdichtet. OK, da muss also ein Zwischenstück bestellt werden. Das dauert wieder ein paar Tage.
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da es an den Heizkörpern nun auch nicht weiter geht ab in den Keller und dort was neues angefangen: die Installation von Pumpe, STteuerung etc. derSolarthermieanlage.
Erstmal einen Überblick verschaffen, was alles dazu gehört
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das ist keine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg sondern (ein weiteres) Ausgleichsgefäß, welches für die Solaranlage notwendig ist
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die separate Pumpengruppe kommt an die Wand neben den Pufferspeicher
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bis genau klar ist, wie die Rohrführung sein wird und wo MAG Ausgleichsbehälter, Sicherheitsbaugruppe (rechts der "Anbau") und Steuerung hinkommen vergeht auch eine Weile
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nachdem das aber geklärt ist geht's daran, den Weg für die Rohrleitungen nach draussen frei zu machen
das erste Mal arbeite ich mit Kupferrohren, hier beim Entgraten.
Für die Solaranlage nehmen wir 22mm Kupferrohr und, da ich im Kupferlöten nicht wirklich geübt bin, Klemmverbinder

Heidi an der Kappsäge, Verstärkungsbretter für die Montage der Rohrleitungen an der Decke am Zuschneiden
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daran werden dann später die Rohrschellen montiert
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die Rohre werden an der Decke entlang etwa 9 Meter durch beide Garagen laufen, dann durch die Außenwand und nochmal 7 Meter bis zu den Kollektoren
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wenn man mal den Dreh raus hat geht klappt das ganz gut
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auch das Zuschneiden der Kupferrohre geht problemlos
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dann das Zuschneiden der Rohrisolierung
ab um die Rohre damit. Die Übergänge werden mit Alu-Klebeband verklebt
die passende Rohrisolierung zu finden war auch kleiner Act. Normalerweise nutzt man vorkonfektionierte Solarleitungen

Vorteil: einfach zu verlegen da flexible Leitung, fertig isoliert, Sensorkabel integriert
Nachteil: sehr teuer (25 bis 50€ / Meter), erhöhter Durchflusswiderstand durch das Wellrohr (auf längere Distanzen und bei vielen Kollektoren nicht zu empfehlen), maximale Isolierstärke fällt relativ gering aus (14mm bis 20mm = Standard).
Da unsere Solarleitung mit Hin- und Rückweg insgesamt etwa 50 Meter lang ist und zudem auch, anders als sonst üblich, über etwa die Hälfte der Strecke im Freien verläuft wäre die Fertiglösung nicht nur sauteuer sondern auch unzureichend isoliert.
Also haben wir uns dazu entschieden, die Rohrleitung selbst zu machen, aus Kupferrohr und der besten Dämmung, die es zur Zeit gibt,
der Rockwool RS800 in der maximalen DÄmmstärke von 40mm - das entspricht also EnEV 200% und sollte auch für die hohen Temperaturdifferenzen im Außenbereich optimal geeignet sein
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so sieht das dann (halb-)fertig aus
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