01 Vorgeschichte - KW50 - Photovoltaik fertig, Lüftungsanlage
Photovoltaik Anlage mit 10kWp in Eigenbleistung auf dem Gartenhaus
- KW38 - Holzlager voll, PV Graben Gartenhaus
- KW40 - Photovoltaik Stromkabel verlegen
- KW41 - Leitungsgraben Gartenhaus
- KW42 - Solarmodule kommen & Photovoltaik Kabel fertig & Gartenhausdach Schienensystem
- KW45 - Wechselrichter,Notaus +Überspannungsschutz installieren
- KW46 - Gartenhausdach mit Bitumen abdichten, Smartmeter
- KW47 - Photovoltaik-Solarmodule montieren
- KW49 - Photovoltaik Netzwerk
- KW50 - Photovoltaik fertig, Lüftungsanlage
- KW03 - Garage, Bau einer Werkbank, PV-Check
- KW27 - Photovoltaik Holzunterstand1
- KW28 - Photovoltaik Holzunterstand2 & Drohne
- KW29 - Solarakku, Holzunterstand fit machen, PV2 fertig
zentrale Be- & Entlüftungsanlage - zu den anderen Teilen
- 28.10. - Dämmung & Belüftung & Schornstein Teil1
- 02.11.-Belüftungsanlage Teil1
- 03.11. - Belüftungsanlage Teil2
- 04.11. - Belüftungsanlage Teil3 & toter Raum
- 26.01. - Lüftung Bad
- 28.08. - Technikraum Elektrik Licht fertig
- KW50 - Photovoltaik fertig, Lüftungsanlage
- KW51 - Lüftung fertig, Kellerdecke dämmen
- KW02 - Keller & Waschküche streichen,Lüftung fertig & Kaskadenschaltung
- mehr Infos zur zentralen Be- & Entlüftungsanlage -> Energiekonzept
neue Vogelart gesichtet
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diese Woche will ich die Photovoltaik-Anlage fertig bekommen. Die nachbestellten Kleinteile sind mittlerweile angekommen, so dass es losgehen kann
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draussen ist's mittlerweile richtig frostig
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und da wir unseren Ofen regelmäßig feuern sind die ersten 5m³ nun fast durch
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die Solarmodule sind auch eingefroren - aber das macht nix
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was noch fehlt: die Zuleitungen vom Dach zum Wechselrichter ordentlich verlegen und dort anschließen
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die hängen nämlich nur so herum
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auch noch wichtig: ein dickes 10mm² Erdungskabel an den Rahmen anschrauben, der bei Blitzeinschlag den Strom in den Erdanker ableitet.
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die vier 6mm² Solarkabel passen, zusammen mit dem 10mm Erdungskabel, nur mit Ach und Krach durch das 25er Leerrohr - aber es geht
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zwar sind alle Kabel extra robust und speziell für den Außenbereich vorgesehen, aber dennoch möchte ich gerade alles an Kabeln, was auf dem Dach offen liegt in einem Leerrohr haben
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unter den Modulen sind die Kabel ja bereits gut geschützt, da braucht es keine Leerrohre
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am anderen Ende verschwinden die Kabel unter den Wellplatten
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da ein paar der Deckenpanelen abgefallen sind kommt man hier gut bei, um die Kabel gut zu verlegen
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nach dem Verlegen der Kabel werden die Deckenpanele wieder notdürftig geflickt
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anstatt starrer Bögen benutze ich Flexschlauch
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dann an der Fleischerstange vorbei...
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...und zum Wechselrichter
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das Erdungskabel geht nur vorbei und nach unten zum Erdungsband
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zusammen mit dem Erdungskabel vom Wechselrichter und dem vom Überspannungsschutz
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die Solarkabel kann ich nicht an den Wechselrichter anschließen, denn trotz schlechtem Wetter und Nebel sind über 500V auf den Leitungen drauf - das wäre tödlich.
Also mache ich an der Stirnseite des Gartenhauses weiter, hier kommen noch zwei weitere PV-Module hin, um die 10.000 Watt Gesamtleistung voll zu bekommen.
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Wegen der nicht optimalen Ausrichtung wird die ANlage zwar effektiv nie 10.000 Watt erreichen, aber zumindest auf dem Papier tut sie das dann und so kann der Wechselrichter dank der 70%-Regelung auf ein Maximum von 7.000 Watt Einspeisestrom eingestellt werden
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Nr. 1 ging ja mal verhältnismäßig einfach zu montieren, auch alleine
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und Nr. 2 mit etwas Akrobatik auch
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direkt oberhalb ist ein guter Punkt, um die beiden Module noch in Reihe einzuklinken.
Und damit wäre die Anlage nun fertig - bis auf
- das Einstecken der vier Solarkabel in den Wechselrichter, hier muss ich noch vier Stecker ancrimpen, und das werde ich dann aber mal Abends / im Dunkeln machen
- der Elektriker muss noch den Sicherungskasten umbauen
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Neues Projekt: die zentrale Be- und Entlüftungsanlage / kontrollierte Wohnraumlüftung
Jedes Zimmer im Haus verfügt über eine Zuluft- sowie eine Abluftöffnung (mit Ausnahme von Flur und Schlafzimmer) und alle Rohrleitungen laufen hier im Keller zusammen
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das ist ja eher so ein "Horrorprojekt" , welches wir die ganze Zeit über vermieden haben weiter zu machen, da diese 75mm Rohrleitungen in der Verarbeitung ziemlich undhandlich da unflexibel sind, und weil es so viele sind - und weil nicht ganz klar ist, ob der ganze Technikkrams überhaupt noch in den Technikraum reinpasst.
Sieht eigentlich garnicht so viel aus? Lies weiter...
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...weil es so viele Rohrleitungen sind haben wir die andere Hälfte gar nicht erst in den Technikraum reingelegt sondern nebenan im Kartoffelkeller gelassen.
Dieser ganze Krams muss also noch durch die Wanddurchführung in den Technikraum rein
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der ganze Bereich unter der Kellertreppe berherrbergt seit über einem Jahr die ganzen Materialien der Lüftungsanlage. Also erstmal rauskramen, sauber machen und Inventur machen
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das ist also das zentrale Lüftungsgerät. Ein Swentibold EuroAir 250.
Völlig in Größe und Gewicht unterschätzt ?
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OK, also diese beiden Sammler mit integrierten Schalldämpfer, das Lüftungsgerät, die ganzen dicken Schaumstoffrohrteile sowie ca. 20 blaue Lüftungsrohre sollen hier noch rein passen...
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nach etwas längerem hin- und her überlegen wird etwa so die grobe Aufteilung sein: eine Sammlerbox für die Abluft an der diagonalen Wand, daneben der Sammler für Zuluft und das Lüftungsgerät irgendwie daneben.
Die Rohrleitungen werden dann irgendwie an der Decke entlang verlegt
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erstmal Platz schaffen zum Arbeiten
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so wie die Anordnung jetzt aussieht muss diese Steckdose einen Meter zur Seite weichen, sonst kommt man später nicht mehr ran. Das ist die spezielle Steckdose für das Lüftungsgerät.
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Wieso speziell? Prinzipiell ist das eine normale Steckdose, aber die ist gekoppelt an den P4 Unterdruckwächter im Wohnzimmer. Registriert dieser einen Unterdruck schaltet er die Steckdose aus, sodass die Lüftungsanlage deaktiviert wird.
Wieso? Wenn die Lüftungsanlage nicht korrekt arbeitet und einen Unterdruck produziert würden die Abgase des Ofens nicht durch den Schornstein nach oben gehen sondern durch den Unterdruck ins Haus reingesaugt werden
ein solche Luftdrucksensor ist gesetzlich vorgeschrieben bei gleichzeitigem Berieb eines Ofens und a) einer Lüftungsanlage oder b) einer Küchen-Abzugshaube, die nach draussen führt, also nicht über Umluft funktioniert
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jetzt ist die Steckdose ganz außen, über dem Bereich, wo das Lüftungsgerät hinkommen wird.
Da ich das Gerät viel kleiner eingeschätzt hatte sollte es ursprünglich weiter mittig hin
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um die Luftsammler an der Wand zu montieren baue ich noch zwei passende Konsolen
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teilweise aus Abfallholz, teilweise aus Bauholz aus unserem Holzlager im Kornspeicher
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das ist für eine der beiden Luftsammler
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die Konsole ist quasi 3in1:
- Winkel als Auflage
- Vergrößerung der Auflage an der Wand, da die OSB-Platten nur 15mm dünn sind
- Abstandshalter zur Wand hin, damit dahinter genug Platz ist um die Lüftungsrohre gescheit verlegen zu können
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ich will die Metallbox nicht anbohren, also wird sie mittels Spanngurt auf der Konsole festgeschnallt
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oben kommen die einzelnen Lüftungsrohre in 75mm rein, unten geht dann ein dickes 150mm Schaumstoffrohr ab und hin zum Lüftungsgerät
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der zweite Sammler ist dann auch schnell montiert, so dicht wie möglich an den ersten dran.
Die Sammler fungieren auch noch als Schalldämpfer, da sich Geräusche durch die Rohrleitungen wie bei einem Schnur-Dosen-Telefon durch das ganze Haus von Zimmer zu Zimmer ausbreiten würden
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der Restplatz für das Lüftungsgerät ist ziemlich knapp
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aber erstmal ein paar Rohre sortieren nach Abluft und Zuluft
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dann der Horrorpart: das Rohrkneul im Kartoffelkeller nebenan entwirren
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durch den flachen Schlitz sollen die alle durch. Na mal schauen...
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im Kartoffelkeller den Rohranfang durch den Schlitz schieben, und dann im Technikkeller kann ich die Rohre mit der Zange schnappen und rausziehen
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geht deutlich besser als erwartet
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mit dem Teppichmesser die Rohre kürzen, Dichtungsringer drüber spannen und in den passenden Sammler rein.
Dann alles ordentlich beschriften und die Rohre mit Metall-Lochband fixieren
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noch sind nicht alle Rohre von nebenan durch den Mauerschlitz durch, aber es wird langsam eng
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es fehlen noch zwei Rohre, aber da passt definitiv nur noch eins durch
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mit der Stichsäge kann ich den Ausschnitt in der Holzwand nicht vergrößern, da kein Platz ist, aber mit der Bohrkrone geht das prima.
AUf der anderen Seite das Mauerwerk kann ich mit dem Bohrhammer etwas ausstemmen
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nun sind alle Rohrleitungen da, wosie hingehören.
Das ging wirklich viel besser, als die ganze Zeit befürchtet
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sieht chaotisch aus aber ist alles richtig sortiert und angeschlossen
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Abfallstücke
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im Keller nebenan ist nun auch ein ganzer Eck an Platz entstanden
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jetzt da alle Leitungen im Versorgungsschacht unter sind kann dieser bald auch gedämmt und verkleidet werden
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als nächstes kommen die dicken Schaumstoffrohre an die Reihe
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so ungefähr...
Nee das ist nix, einerseits kommt man so nicht mehr an die Wartungsklappe am Gerät ran, um den Luftfilter zu wechseln, und außerdem muss das Teil wohl zwingend an der Wand aufgehangen werden, da im Boden zwei Anschlüsse für abfließendes Kondenswasser sind
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also wieder eine Konsole gebaut, um die Wand zu verstärken
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das Blech ist original Zubehör
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das ist alles arg eng, könnte aber klappen
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irgendwie so
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so vorne rum ist auchblöd, aber seitlich ist nicht genug Platz. Egal, das MUSS irgendwie gehen da seitlich auch noch ein Zusatzmodul des Lüftungsgerätes hin muss, welches für die Steuerung zuständig ist
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da ist dann halt komplett die Konsole des Hauswasserwerkes im Weg
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naja, schnell ausgesägt, die Montagewinkel ausgetauscht, nachgebessert und nun passt das Lüftungsrohr auch da hinten im Eck durch
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haarscharf aber passend
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an den Übergangsmuffen kann man die Schaumstoffrohre dann auch gut mit Lochband befestigen
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damit gerade die langen Bögen nicht irgendwann auseinanderfallen
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für die Abluft ist der Kanal noch gar nicht fertig. Zwar ist das Loch durch die Wand bereits frühzeitig mit dem Kernbohrgerät gemacht worden, (interessanter Weise ziemlich genau vor 1 Jahr) aber es fehlt noch die Lufthutze und die Wanddurchführung.
Die Lüftungsöffnung kommt dann seitlich im Eck zwischen Garage und Haus raus
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daneben sitzt der Außenfühler der Wärmepumpe. Das ist ein geschützter Eck auf der Nordseite, also ohne direkte Sonneneinstrahlung und zudem auf der gegenüberliegenden Seite der Wetterseite
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sieht man hier schon nicht mehr, aber da das Loch über ein Jahr ungenutzt war hatte da ein Vogel drin sein Nest gebaut, vermutlich eine Amsel
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Lüftungshaube mit Schutzgitter, so dass Wasser abläuft und kein Viehzeug ins Haus kommt
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fertig
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von innen dann ein Rohr durch die insgesamt 75cm dicke Wand
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mit ein paar Winkeln unter der Decke entlang
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soweit erstmal, für das letzte Rohr fehlen mir nun leider drei Bögen.
Hätte ich ja echt nicht gedacht, aber das passt ja vom Platz her doch ganz gut. Knapp und eng aber es passt ?
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