01 Vorgeschichte - KW52 - Kellerdecke dämmen + Lüftungsanlage Waschküche
zentrale Be- & Entlüftungsanlage - zu den anderen Teilen
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weiter geht es mit der Deckendämmung in der Waschküche.
Hier gleich ein Spezialfall: der Stahlträger über dem Fenster ist morsch da hier wohl die alten Heizungsrohre undicht waren, die direkt daneben im Mauerwerk verliefen.
Da diese Heizungsrohre jetzt ja nicht mehr in Betrieb sind dürfte der Träger auch nicht weiter rosten, aber trotzdem haben wir zur Sicherheit und damit sich die Decke nicht setzt, den Längsträger abgestützt. Den Fensterträger auszutauschen wäre enorm aufwändig, deswegen wird das einfach so bleiben.
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hier sieht man gut den verrosteten Träger über dem Fenster. Ich hab den schon gut mit Zinkspray behandelt
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bevor es an den Holzzuschnitt geht schneide ich eine komplette Dämmrolle passend auf 90cm breite Stücke zu, dann geht es hinterher schneller
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die Baustütze wird einfach umbaut
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fertig
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im hinteren Spalt laufen wieder einige Leitungen entlang, hauptsächlich die Stromkabel für die beiden Garagen inkl. 400V Starkstrom
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zum Zuschneiden der OSB Platten benutze ich übrigens eine Tauchsäge mit Führungsschiene - mit der ich super zufrieden bin, trotz, dass sie nur 66€ gekostet hat. Einfach mega dieses Werkzeug
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fertig ist die Deckendämmung in der Waschküche
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und damit wäre nun der gesamte Keller gedämmt bzw. die komplette Kappendecke / Gewölbedecke - genau rechtzeitig vor Heiligabend ?
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hier hinter der Wäscheleine der "tiefergelegte" Leitungskanal mit Wasserleitungen, Strom- und Netzwerkkabeln
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die Hydraulik / Steuerung des wasserführenden Ofens
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so, nach den beiden Weihnachtsfresstagen ääh Festtagen geht es dann doch noch etwas weiter, aber gemächlich. Auch weil das Christkind neues Werkzeug gebracht hat, und zwar ein paar Akkuwerkzeuge von Parkside aus der "X 20V Team" Serie mit untereinander austauschbarem Akku
Den Anfang beim Ausprobieren macht der Akkuschrauber, bzw. eigentlich ist es ein der Akku-Schlagschrauber "PSBSA 20-Li B2"
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Und zwar sind im Keller an den neu gedämmten Decken noch ein paar "Frickelecken" zu machen, an denen Leitungen rausschauen. Die möchte ich noch verkleiden.
Z.B im Kartoffelkeller hier
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verkleidet sieht das dann so aus
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oder hier
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sowie auch hier
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natürlich immer ausgedämmt
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für so Kleinkramzuschnitte ist die neue Parkside Akku-Stichsäge PSTDA super gut
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fertig
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nach dem Kartoffelkeller geht es dann weiter im benachbarten Kellerraum, hier sind auch noch ein paar Stellen zu verkleiden
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hier werden alle Lüftungsrohre durch ein 220mm Kernbohrungsloch geführt. Da das hier eine tragende Wand ist wollte ich keinen breiten Schlitz rausstemmen um die Rohre flach unter der Decke entlang zu führen sondern eben ein großes Loch, dass statisch gesehen die Wand kaum beeinträchtigen sollte
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auch hier gibt es als Verkleidung wieder zuerst so eine Art "Rutsche"
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die Lüftungsrohre müssen auch gut umdämmt werden, da sie ja die warme Raumluft mit möglichst wenig Verlust bis zum Wärmetauscher transportieren sollen
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fertig
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nächster Eck: am gegenüberliegenden Ende, wo die Rohrleitungen wieder quer zur Wölbung und damit sehr tief verlaufen müssen
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ich habe extra die Deckendämmung so weit überstehen lassen, dass man sie nur noch mit einer Art Kasten umbauen muss und die Rohrleitungen damit schon größtenteils gedämmt sind
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hier laufen 50% aller Leitungen des gesamten Hauses zusammen (Heizung, Kaltwasser, warmes Wasser, Regenwasser für Toilettenspülung), deswegen ist es da so eng
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zuerst mit Abfall-Balkenstückchen als Winkelersatz ein Blendbrett montiert
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dann mit weiteren Balkenstückchen den Kasten fertig gebaut
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Aussparung für das Abwasserrohr (Dusche EG + Badewanne DG)
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das ist so ein richtiger Frickeleck
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aber schlussendlich sieht es ganz manierlich aus
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dieses Abwasserrohr muss noch ausgerichtet werden. Das ist gar nicht so einfach, denn damit es nicht zu tief kommt ist das Gefälle absolut minimal, nur 1cm auf die gesamten 4,5m Raumbreite, und ein weiterer 1cm im Kellerraum nebenan. Da mündet nur die Küche rein, also Geschirrspüler und Spülbecken.
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damit die Abwasserleitung nicht direkt vor dem ohnehin schon sehr niedrigen Durchgang zum Kornspeicher hängt und man sich noch tiefer bücken muss habe ich sie in die Mitte des Raumes geholt. Bevor sie richtig aufgehängt wird erstmal eine Richtschnur als Hilfslinie spannen und einbleien, dann kann man sich mit dem Rohr daran orientieren
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aus alten Palettenbalken säge ich Abstandshalter
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die Abstandshalter sind einzeln ausgemessen und mit jeweils 2,5mm Höhenunterschied für das Gefälle
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Metall-Lochband ist einfach ideal zur Befestigung von Rohren
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die Abstandshalter aus Holz geben den genauen Abstand zur Decke vor, sodass ein leichtes Gefälle entsteht, so kann ich das Lochband einfach festschrauben ohne nachzumessen oder nochmal in der Höhe zu variieren
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kleine Kurve, aber das macht nix, hauptsache das Gefälle stimmt und die Leitung ist stabil, falls mal jemand dagegenläuft (wobei ich beim darunter Hindurchgehen gerade so nur mit den Haaren die Rohrleitung streife)
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nachdem das erledigt ist geht es weiter an die Kellertreppe
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damit man nicht immer beim Treppe heruntergehen direkt in die Dämmwolle schaut will ich hier eine Blende hinbauen
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um das richtige Bogenmaß ausschneiden zu können konnte ich ja nicht innerhalb des Bogens anzeichnen, deshalb habe ich alle 5cm die senkrechte Höhe gemessen, auf mein OSB-Stück übertragen, die Messpunkte miteinander verbunden und mit der Stichsäge ausgesägt
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fertig ist der zweite Kellerraum
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als letztes geht es dann wieder in die Waschküche
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wo es, was uns immer wieder erstaunt, eine Duschkabine geb, direkt neben einem Backofen...
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die große, selbst gebaute Wäscheleine hat sich übrigens mittlerweile sehr bewährt
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hier habe ich auch noch eine kleine Veränderung vor
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und zwar möchte ich über die Wäscheleine eine Lüftungsanlage bauen, aus den Rohr-Reststücken der zentralen Belüftungsanlage.
Diese soll die feuchte Luft absaugen und direkt zum Fenster rausblasen, damit sich im Keller kein Schimmel bildet
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aber zunächst noch eine kleine Frickelverkleidung
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hier laufen einige Wasserleitungen entlang, weswegen es auch mit dem Platz in der Decke knapp wurde ![]()
kleiner Kasten aus Dachlatten Abfallstücken
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mit Dämmmaterial Reststücken ausgedämmt
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Deckel drauf bzw. drunter - fertig
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so jetzt geht's an die Selbstbau Lüftungsanlage. Der Plan: an die Decke über die Wäscheleine mehrere Lüftungsrohre montieren, die die feuchte Luft aufnehmen, und dann rechts an der Wand (hier auf dem Bild) eine Art Luftsammler bauen, in welchen die einzelnen Rohre zusammenlaufen. Irgendwo noch ein Lüfter einbauen mit Steuerung und mit einem Rohr dann die Luft aus dem Kellerfenster rausführen
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hier sind die Abfallstücke der 75mm Rohrleitungen
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zuerst spritze ich alle Bohrlöcher in Wand und Decke mit Acryl aus, damit das später dicht ist
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hier sind schonmal zwei Lüfter, die aus einem anderen Projekt übrig geblieben sind. Zwei 120mm / 230V Lüfter in schwerer Industriequalität, mit Metallgehäuse und richtigen Kugellagern mit Langlaufeigenschaften. Leistung: 20 Watt und 177m³ Luftförderleistung / Stunde
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aber zunächst kommt das Gehäuse für den Luftsammler an die Reihe. Hier benutze ich die 12mm OSB Reststücker der Decke
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der Akkubohrhammer kommt hier genau richtig, da für den großen garkein Platz wäre
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der Tisch zum Wäsche zusammenlegen wird kurzerhand zur Werkbank
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für den Luftsammler nutze ich Wand und Decke jeweils als Gehäuseteile, bleiben noch vorn und unten + beide Seiten.
Über der Wäscheleine stehen genau 10cm Platz zur Verfügung. Das wird knapp, sollte aber genau ausreichend sein für die 75mm Lüftungsrohre
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alle Fugen und Übergänge werden mit Acryl abgedichtet
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für die Front schraube ich zwei Platten aufeinander um das Material zu verstärken
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letztes Weihnachtsgeschenk: der Parkside Akku-Winkelschleifer
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wie er sich schlägt lest ihr auch im Werkzeugtest: Akku-Winkelschleifer PARKSIDE PWSA 20-Li B3
btw.: bevor sich jemand fragt, wieso ich Holz flexe und das Ganze dann auch noch funkt: hier schneide ich die überstehenden Schraubenspitzen ab vom Zusammenschrauben der beiden OSB Fronten
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nun kommen Löcher in die Front um die Lüftungsschläuche aufzunehmen. Mittlerweile haben wir ja eine recht brauchbare Auswahl an Bohrkronen, da wird schon was passendes dabei sein
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mit der passenden (starken) Bohrmaschine in langsamer Geschwindigkeit geht das gut
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nicht schön aber funktional, und wird später auch noch gestrichen werden
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ein Lüftungsrohr alle drei Leinen habe ich vorgesehen
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hier läuft dann alles zusammen, das andere Ende ist mit einem Deckel verschraubt und luftdicht mit Acryl abgedichtet
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da kommt dann jetzt irgendwie der Lüfter ran, aber der ist zu groß für den Luftsammler
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da ein kleinerer Lüfter nichts bringen würde muss der Querschnitt des Luftkanals vergrößert werden, so dass der 120mm Lüfter auf den 100mm Luftsammler passt
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so in etwa
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ja, das könnte klappen
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wenn der Lüfter irgendwann mal kaputt geht muss man da ran kommen können zum Austauschen, also möchte ich ihn nicht fest im Innern verschrauben sondern so, dass man gut und einfach dran kommt. Und zwar habe ich mir überlegt, dass ich hierzu einen Schieber baue, den Lüfter darauf montiere und ihn dann bei einem Defekt aus dem Kasten einfach herausziehen kann
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der Schieber bekommt Führungsschienen oben und unten, damit er möglichst wenig Spiel hat - soll ja schließlich luftdicht sein
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Probelauf: der Schieber lässt sich etwas schwergängig bewegen aber das ist auch gut so
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so kann man den Lüfter später einfach rausziehen, die vier Schrauben lösen und einen neuen verbauen...
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...Schieber nochmal einsetzen, reinschieben...
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...und muss so nicht den ganzen Kasten wieder auseinanderschrauben
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fertig. Also zumindest der Lüfterkasten
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Blick ins Innere
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hier mal im Größenvergleich
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so, Schluss für diese Woche. Die Rohre kommen erst später dran, vorher möchte ich noch alles streichen bzw. mit der Sprühpistole spritzen, danach erst die Rohre montieren weil die sollen blau bleiben
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