2021 - KW02 - DIY 18650 Tesla Powerwall fertig, Gewürzregal
zu den anderen Teilen der DIY 18650 Tesla Powerwall:
- KW51 - Duosida Wallbox
- KW52 - DIY Tesla-Powerwall 16s100p Mounting System
- KW53 - Aiways U5, DIY Tesla-Powerwall 16s100p
- KW01 - DIY 18650 Powerwall verkabeln
- KW02 - DIY 18650 Tesla Powerwall fertig
- KW10 - Garagendach PV
- KW11 - neuer MPPT Laderegler
- KW19 - Erweiterung mit ATS
Mittlerweile gibt es hier auch einen eigenen Bereich zum Thema Akku-Selbstbau mit vielen Tipps, Anregungen und Anleitungen -> DIY 18650 Powerwall
Um das neue Elektro-Auto, den Aiways U5 auch dann mit selbstproduziertem Strom von der Photovoltaikanlage laden zu können baue ich eine Powerwall im Tesla-Style in die Garage, und zwar aus gebrauchten LiIon Akkuzellen im 18650 Format aus defekten Laptopakkus
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angefangen hat das Ganze im Dezember, nachzulesen hier:
KW52 - DIY Tesla-Powerwall 16s100p Mounting System
KW53 - Aiways U5, DIY Tesla-Powerwall 16s100p
Diese Woche will ich mit der Powerwall fertig werden.
Doch davor muss ich noch eine Kleinigkeit am Garagentor abändern...
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...denn beim Öffnen und Schließen streift das Scharnier immer das Ladekabel der Wallbox
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ich will die Wallbox nicht versetzen also bastele ich einen Schutz für das Scharnier
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ein Reststück KG 110 Rohr, mit der Scheppach Bandsäge lässt sich das prima zuschneiden
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ein kleines Stück als Schutz über das obere Gelenk
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und eines wie ein Schienbeinschoner über die Feder samt Aufhängung
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nicht schön, aber zweckmäßig - und funktioniert. Die aufeinandertreffenden Kanten habe ich mittlerweile noch mit Panzertape beklebt, damit diese Stelle glatt ist, nun bleibt das Gelenk nicht mehr hängen
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das zweite Set des Powerwall Mounting Systems nach Pete von HBpowerwall ist trocken und kann vorgebohrt werden
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ausrichten und aufhängen
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die Akkupacks sind mittlerweile einigermaßen gebalanced und aufgeladen
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da diese Akkupacks im Grund aus zwei Akkupacs bestehen, 50 LiIon Zellen im vorderen Teil, seriell verbunden mit weiteren 50 Zellen im hinteren Teil, muss ich die Packs mit zwei Ladegeräten gleichzeitig laden
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dann die Packs nacheinander einsetzen
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das sind 8 Packs verschaltet als 16s50p mit insgesamt 4KWh nutzbarer Kapazität. Was bei der Größe nicht besonders viel ist, aber das sind auch alles Akkus aus der restekiste mit niedrigen Werten zwischen 1.500mAh und maximal 1.900mAh
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zusammen sind das dann 12KWh
-> hier gehts übrigens zum Testbericht der günstigen Duosida Wallbox mit Appsteuerung
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zum Verbinden der Packs brauche ich noch einige Kabel
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das kleine Pack wird mit maximal 10A belastet werden, da nehme ich 10mm² Kupferkabel und vercrimpten Ringterminals in SC10-6
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ich kann diese geteilten Packs nicht wie sonst üblich direkt nebeinanderliegend verschrauben, sondern muss immer von unten / Plus ein Kabel ziehen...
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...durch die beiden benachbarten Packs durch, bis zum nächsten Minuspol oben
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dann noch eine Halterung für das JKBMS
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das JKBMS dient als Schutzschaltung und aktiven Balancer in einem, verträgt 60A Dauerleistung und 120A max., hat zudem 0,6A Balancingstrom. Mehr Infos dazu hier -> JKBMS
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das größere Akkupack nebenan hat fast dasselbe JKBMS (schwarzes Kästchen) aber mit 150A / 300A Belastbarkeit und 2A Balancingstrom
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die Balancingkabel werden mit Krokodilklemmen angeklemmt, teilweise muss ich sie verlängern, teilweise auch löten
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ich hasse so einen Kabelsalat...
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einigermaßen besser
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Verbindungsstellen mit M6 Schlossschrauben und einem Stück Multiplex
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fast fertig
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passt soweit schonmal ganz gut. MPPT Solar-Laderegler, Grid Tie Inverter / Wechselrichter, Wallbox und 12 KWh Netto Speicher als Äquivalent zur Tesla-Powerwall
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schön flach an der Wand, so dass das Ganze in der Garage keinen Stellplatz wegnimmt
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günstiger Wechselrichter von Soyo Source mit Limiter Funktion und 1.200W wenn man ihn direkt an PV-Modulen betreibt oder 900W Leistung von Batterie
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die mitgelieferten Ringkabelschuhe habe ich ausgetauscht gegen bessere, das Batteriekabel hat 16mm²
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nettes Feature: der Wechselrichter hat noch eine externe Box, auf der man die relevantesten Leistungsdaten ablesen kann
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das Menü ist übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Mehr Menüpunkte als hier zu sehen gibt es auch nicht
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zudem hat der WR einen Selbsttest was ich prima finde
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- das sind im Grunde alle Einstelloptionen, mehr gibt es nicht. Von oben nach unten:
- Batteriebetrieb oder PV-Betrieb (der WR kann beides, man muss sich nur entscheiden, was man an die Terminals anklemmt und das dann im Menü auswählen)
- niedrigste Batteriespannung, bei der Energie entnommen wird
- Abschaltspannung
- Leistung, die der WR im Batteriemodus maximal aus der Batterie zieht. 900W ist das Maximum (ich hab eher mit 800W gerechnet), ist in kleinen Stufen einstellbar ab 0W
- Limiter an/aus, für Null-Watt-Einspeisung im Batteriemodus. Limiter ist optional bzw. eigentlich standard mit dabei, aber einige Anbieter verkaufen den WR auch wahlweise ohne den Limiter, dann etwa 10€ billiger. Für den PV-Betrieb braucht man den im Grunde nich, es seidenn man möchte eine Null-Watt Einspeisung realisieren
das Handbuch habe ich mal hier hochgeladen -> Handbuch Soyo Source 1200W Grid Tie Inverter
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Software-Version. Kann man nur checken, nicht upgraden da es keine Software zum WR gibt
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Zum Testen stecke ich den Aiways U5 an die Wallbox an und an der Limiterbox des Wechselrichter sieht man aktuell 5.438W Last auf der 230V Leitung an der auch WR und Limiter angeklemmt sind
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die Übersichtsanzeige des Wechselrichters
Hier arbeitet er gerade und speist die volle Leistung ein. Die ist konstant und bricht nicht ein, pendelt um etwa 2 Watt rum.
Was mich freut: Die Lüfter sind temperaturgeregelt bis zur Abschaltung, d.h. im Leerlauf sind die komplett aus. Aktuell bei Temperaturen um 3°C geht der Lüfter alle 5 Minuten für etwa 10 Sekunden an, den Rest der Abwärme schafft er über den großen Kühlkörper weg.
Keine Ahnung, wo er die 13°C misst, die im Display angezeigt werden, in meiner Garage jedenfalls sind die nicht, da hat es gerade 3°C
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nächste Ausbaustufe: ursprünglich war die Powerwall geplant mit 1x Akkupack, 1x Solar-Laderegler und 1x Wechselrichter.
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Da nun aber zwei Akkupacks laufen und ein WR auch nur 900W liefert wird das Ganze nun erweitert und verdoppelt
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also zu den zwei Akus kommen auch zwei Solar-Laderegler und zwei WR
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der zweite Laderegler ist bereits da, der WR ist noch unterwegs
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aber alle Kabel und Anschlüsse sind nun schonmal soweit vorbereitet, wie es geht
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MPPT Laderegler und WR laufen dann einfach parallel, das ist ganz problemlos möglich. Jeder der beiden Laderegler bekommt dann im Frühjahr 4 Photovoltaikmodule ab, die auf das Garagendach montiert werden. Modell ist noch unklar, wird dann rausgesucht, wenn es soweit ist, denn bei PV-Modulen schwanken die Preise täglich, da lohnt es nicht groß zu planen. Aber es werden Module mit 340 - 350 Watt Leistung sein, bei 8 Stück insgesamt also um 2,8KWp PV-Leistung rein zum Laden des E-Autos.
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Damit wäre die Powerwall in der Garage soweit erstmal beendet, es fehlt jetzt nur noch der zweite WR der dann schnell angeschlossen ist, und die PV-Module auf dem Dach, wobei das wegen Wetter nicht vor März passieren wird
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Foto am Rande: man achte auf den Tachostand.
Ich habe noch nie zuvor ein Auto gehabt mit dreistelligem Tachostand ? der niedrigste Tachostand bei einem Auto als ich es gekauft habe war 130.000KM, und das auch nur einmal, ansonsten immer um 160.000KM
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Nebenprojekt: da wir gerade an einer Ernährungsumstellung dran sind und einige neue Lebensmittel anschaffen braucht es für die Küche ein Regal für Gläser.
Im Holzlager habe ich noch ein Reststück Küchenplatte gefunden, das ideal dafür geeignet ist. Knapp 2m lang und 11cm tief
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um das Regalbrett unsichtbar an der Wand zu befestigen habe ich solche Regalhalter gekauft
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fünf Stück, damit das auch richtig stabil wird. Auf dem Regalbrett werden schlussendlich rund 20 - 25 KG stehen
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die Regalhalter sind zu lang...
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...und werden kurzerhand mit der Metallbandsäge entsprechend abgesägt
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dann die Enden entgraten / abrunden
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Löcher zum Einführen der Regalhalter-Dorne
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der Rest der Halter muss im Regalbrett versenkt werden. Das mache ich mit einem Forstnerbohrer. Sieht zwar nicht so sauber aus wie gefräst, ist aber schneller gemacht und sieht man hinterher eh nicht mehr
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passt
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da soll es hin, über den Durchgang zwischen Küche und Esszimmer
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das Ausmessen ist hier extrem wichtig, da die Dorne später genau zu den Löchern im Regalbrett passen müssen
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sitzt und rutscht auch nicht raus. Mit etwas Kraft bekommt man das Regalbrett aber wieder ab
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da das ja ein Reststück ist brauchen wir Umleimer für die Kanten
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der wird vorsichtig aufgebügelt, mit einem dünnen Baumwoll-Geschirrtuch zwischen Bügeleisen und Umleimer
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dann die überstehenden Kanten abschneiden
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sieht doch schonmal garnicht so schlecht aus
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was jetzt noch fehlt sind Schildchen zum Beschriften und eine Anti-Rutschmatte, damit die Gläser (hauptsächlich mit Mehl) nicht runterfallen, das gäbe eine risige Sauerei
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und noch ein, zwei Gläser fehlen bzw. hätten Platz auf dem Regal
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die Kante ist mit feinem Schleifpapier gebrochen, kann man noch mit schwarzem Edding nachzeichnen damit der Übergang nicht so ins Auge sticht
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das aktuelle Wetter übrigens
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